Friday 18. October 2019

Samstag, 19.Oktober 2019, 9:00 - 16:00 Uhr

Inhalt:

Fragen zur Firmung

 

Warum zur Firmung gehen?


Im Gegensatz zum Judentum und Islam wird man ins Christentum nicht hineingeboren, sondern man wird erst durch die Taufe zum Christ. Die Taufe soll dabei eine möglichst bewusste und eigenständige Entscheidung sein. Das Christentum ist somit eine Religion zur der man sich entscheiden muss.

 

Dies ist aber als Säugling oder als Kind nicht möglich. Die Taufe muss daher in einem Alter, in dem man verantwortbare Lebensentscheidungen treffen kann, bestätigt und besiegelt werden. Dies geschieht in der Firmung. Die Firmung wird daher auch gerne als 2. Teil der Taufe  bezeichnet.

 

Im Fall einer Erwachsentaufe gibt es konsequenter Weise keine eigene Firmung mehr, sondern man wird gleich bei der Taufe gefirmt. In der Firmung bekundet man seinen Glauben an den christlichen Gott und seinen Willen als Mitglied der Kirche sein Leben gemäß dem christlichen Glauben zu gestalten.

 

Wer kann zur Firmung gehen?


Jeder Getaufte, der das 14 Lebensjahr vollendet hat (in Wien! – in einigen Bundesländern das 12. Lebensjahr) und bereit ist, als gläubiger Christ zu leben. Zu beachten ist, dass das Alter von 14 Jahren ein Mindestalter darstellt und man auch später gefirmt werden kann. Einige Pfarren empfehlen sogar ein höheres Alter – es gibt in Wien auch Firmkurse für Erwachsene.

 

Muss man gefirmt sein um kirchlich heiraten zu können?


Nein!

 

Muss man gefirmt sein um Taufpate werden zu können?


Gesetzlich ja, doch drücken hier viele Pfarrer auch mal ein Auge zu.

 

Wie sieht die Vorbereitung auf die Firmung aus?


Für die 14jährige Firmkandidaten gibt es in unserer Pfarre einen Vorbereitungskurs in kleiner Gruppe. Es empfiehlt sich, jeweils im September nach dem aktuellen Kurs zu fragen. Den Firmkurs besucht man üblicher Weise in der eigenen Pfarre. Besucht man den Kurs woanders (z.B. in der Schule), so sollte der Wohnsitzpfarrer davon unterrichtet sein.

Am Ende des Kurses bekommt man eine Kursbestätigung, mit der man überall zur Firmung gehen kann. Wenn man nicht in der eigenen Pfarre zur Firmung geht, sollte man sich in der Kirche, in der man die Firmung gewünscht wird, zeitgerecht anmelden.

 

Für ältere Kandidaten muss jeweils individuell überlegt werden, wie die Vorbereitung gestaltet werden kann.

 

Welche Voraussetzungen soll und muss der Firmpate erfüllen?


Der Firmpate sollte für den Firmkanditaten ein Vorbild in Bezug auf den christlichen Glauben sein und mit dem Firmkanditaten in regelmäßigen Kontakt sein (kein Onkel in Deutschland, den man nur alle 5 Jahre sieht).


Eine weiter sinnvolle Überlegung für Eltern kann sein: Wenn mein Kind einmal Probleme hat und die eigenen Eltern die Letzten sind mit denen er/sie darüber zu reden gewillt ist – in einem gewissen Alter eine ganz normale Reaktion – zu wem würde ich mir wünschen, dass er/sie dann geht?

Nicht hingegen leiten lassen sollte man sich von Überlegungen, wie: wer schenkt dass teuerste Firmgeschenk, oder welchem Freund/ welcher Freundin möchten die Eltern eine Freude machen.

 

Kirchenrechtliche Voraussetzungen sind weiters: man muss katholisch getauft und gefirmt, darf nicht ausgetreten, muss mindestens 16 Jahre alt, darf nicht geschieden und wiederverheiratet und darf nicht Vater oder Mutter des Firmkanditaten sein. Diese Bestimmungen haben ein unterschiedliches Gewicht. Im Zweifelsfall empfiehlt sich ein Gespräch mit dem für die Firmvorbereitung zuständigen Seelsorger.

 

Man kann auch ohne Pate gefirmt werden!

Kirche:
Siebenbrunnenfeldgasse 22-24
A-1050 Wien
Pfarrkanzlei:
Embelgasse 3, A-1050 Wien
Telefon: +43.1.544 29 19
E-Mail:
pfarre.ac-wien5@katholischekirche.at
Aktuelles

Flohmarkt

Samstag, 19. Oktober 2019

 

-------------------------------

Nachrichten aus der

Katholischen Kirche

-------------------------------


Festakt und Festgottesdienst mit Militärbischof Freistetter im Stephansdom - "Arbeitsgemeinschaft unverzichtbaren Bestandteil der Militärseelsorge" - Bischof betont im Beisein von Verteidigungsminister Starlinger Friedensauftrag der Soldaten

Experten diskutierten beim 17. Internationalen Kongress der Oberösterreichischen Ordensspitäler unter Motto "Das Krankenhaus als Spiegel der Gesellschaft" - Gesundheitswissenschaftler Ilkilic: "Schwer macht interkulturellen Dialog vor allem Nichtwissen"

Caritas-Auslandshilfe-Chef Knapp: "Menschen, die großteils bereits zum zweiten Mal vor dem Krieg flüchten, brauchen unsere Hilfe"

Hilfsorganisation stellt 200 zusätzliche Betten in Wiener Notquartieren auf - Kältetelefon ab 2. November unter 01/480 45 53 rund um die Uhr erreichbar - Generalsekretär Schwertner: "Rasche Hilfe hilft doppelt" - Großer Bedarf an Wohnraum für ehemals obdachlose Menschen

Schwarz bei Sendungsfeier im Dom: "Dass Religionsunterricht so hohe Akzeptanz in Gesellschaft hat, das verdanken wir ihnen" - Sendungsfeier auch am kommenden Sonntag in Innsbruck

 

http://pfarre-auferstehung-christi.at/