Friday 23. August 2019

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Inhalt:

Fragen zur kirchlichen Trauung

 

Was versteht die katholische Kirche unter "Christlicher Ehe?

 

Die Wesensmerkmale der christlich katholische Ehe sind:

  • Die Ehepartner haben sich selbst und freiwillig füreinander entschieden
  • Die Ehe ist unauflöslich als ein Bund für das ganze Leben. Natürlich sind wir alle schwache Menschen und können und dürfen auch in der Ehe scheitern, aber wichtig für das Zustandekommen einer christlichen Ehe ist die grundsätzliche Bereitschaft beider Partner „in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit zusammenzustehen, bis der Tod uns scheidet“.
  • Die christliche Ehe ist kein „Egoismus zu Zweit“, wo nur unser Liebesglück zählt und alles Andere unwichtig ist, sondern man soll auch miteinander gemeinsame Verantwortung in der Welt übernehmen. Besonders deutlich erfahrbar wird dies spätestens wenn Kinder da sind, da man dann nicht nur füreinander, sondern auch miteinander für Dritte da ist.
  • Im Gegensatz zur evangelischen Trauung ist die Ehe nach katholischem Verständnis ein Sakrament. Sakramente sind Orte, an den mir Gott begegnet, und so kann gerade die Liebe der Ort sein, an dem Gott uns besonders nahe ist. Dass jemand „Ja“ zu mir sagt, oft in großer Freude, manchmal schweren Herzens, aber in großer Treue, lässt mich etwas von dem großen „Ja“ erahnen, das Gott zu mir gesprochen hat.

Wer kann kirchlich heiraten?

 

Voraussetzungen sind:

  • Die Partner müssen unterschiedlichen Geschlechts sein
  • Mindestens einer der beiden Ehepartner muss römisch- katholisch sein

  • beide Ehepartner müssen (kirchenrechtlich) ledig sein:

ACHTUNG!

eine standesamtliche Trauung, bei der Beide nicht katholisch sind (weshalb eine Trauung in der Kirche auch gar nicht möglich wäre), wird von der katholischen Kirche als gültige Ehe anerkannt. Sie gelten daher auch vor der Kirche als verheiratet. Im Falle einer Scheidung ist keine zweite kirchliche Trauung mehr möglich!

  • Man muss (bis spätestens zur kirchlichen Trauung) auch standesamtlich verheiratet sein. Diesbezügliche Ausnahmen gibt es nur in begründeten Notfällen.

  • Weitere Ehehindernisse kommen in der Praxis selten vor. Genauere Informationen erhält man in jedem Pfarramt.

  • Erforderlich ist weiters die Teilnahme an einen Ehe- Vorbereitungsseminar. Welches man besucht, bleibt dem Brautpaar überlassen. Prospekte über die verschiedenen Angebote erhält man in der Pfarre.

Wo meldet man sich an?

In der Wohnsitzpfarre (laut amtlichen Meldezettel), auch wenn die Trauung woanders stattfindet.

Welche Dokumente brauche ich zu Anmeldung?

  • amtlicher Lichtbildausweis

  • Meldezettel

  • Geburtsurkunde

  • Taufschein

  • Standesamtliche Heiratsurkunde (muss noch nicht zur Anmeldung, spätestens aber zur kirchlichen Trauung gebracht werden)

  • Bei standesamtlichen Vorehen:
    zivile Heiratsurkunde, Scheidungsdekret oder Sterbeurkunde

  • Bei kirchlichen Vorehen:
    kirchlicher Trauschein, Sterbeurkunde oder Annulierungsdekret des Kirchengerichts

Wer kann Trauzeuge sein?

 

Jeder mündige Erwachsene, auch ein Nichtchrist. Im Gegensatz zum Patenamt übernimmt der Trauzeuge keine Verpflichtungen, sondern bezeugt „nur“, dass die Brautleute sich das Ja-Wort gegeben haben.

 

 

Kirche:
Siebenbrunnenfeldgasse 22-24
A-1050 Wien
Pfarrkanzlei:
Embelgasse 3, A-1050 Wien
Telefon: +43.1.544 29 19
E-Mail:
pfarre.ac-wien5@katholischekirche.at
Aktuelles

Gelöbniswallfahrt

am Sonntag, 6. Oktober 2019

 

Erntedanksammlung Le+O

Vom 7. -13. Oktober 2019

 

ERNTEDANKMESSE

am 13. Oktober 2019 um 9:30 Uhr

 

Flohmarkt

Samstag, 19. Oktober 2019

 

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Nachrichten aus der

Katholischen Kirche

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Sieben Wiener Ordensspitäler versorgten 2019 im ersten Halbjahr bereits 7.630 Patienten ohne Kostenersatz ambulant oder stationär - Krankenhäuser wollen "für möglichst viele da sein, die uns brauchen"

KA der Diözese St. Pöltenbefragt Parteienvertreter zu Themen rund um Religion und Glaube - Auftakt mit NEOS-Quereinsteiger Brandstätter - Kirchenzeitung "Kirche bunt" Medienpartner der Initiative

Seit 2010 entsendet der Ökumenische Rat der Kirchen Freiwillige aus Österreich für das "Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel" - Vorsitzender Hennefeld: "Einsatz für gerechten Frieden"

16 Kirchen und Religionsgemeinschaften setzten in Seestadt Aspern Zeichen anlässlich des ersten UNO-Gedenktags für Opfer religiös motivierter Gewalt - Initiatorin Kugler: Religion als positive Kraft für die Menschen nicht generell diskreditieren

Forum-Alpbach-Präsident warnt im Kirchenzeitungs-Interview vor "illiberalen Demokratien" - Neue Formen der Unfreiheit durch Soziale Medien, Smartphones und Algorithmen

 

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