Thursday 19. September 2019

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Inhalt:

Die Sakramente

 

Mit den Sakramenten und Gott verhält es sich so wie mit Liebenden und Liebesbeweisen.

 

Wer schon einmal die Erfahrung des Entstehens von Freundschaft, Liebe, Partnerschaft gemacht hat, weiß wie viel Freude und Halt von einer Beziehung ausgehen kann. Es gibt unheimlich viel Kraft, wenn man tief im Herzen weiß, dass man geliebt wird. Doch: Obwohl man von der Liebe des Partners weiß, tut es gut das auch manchmal zu hören, zu spüren, zu erleben.

 

Sehr ähnlich verhält es sich mit Gottes Zuwendung zu uns. Die Liebe zu den Menschen hat ihn dazu gebracht, uns sich selbst ganz zu schenken. Durch seinen Sohn kam er selbst zur Welt und wurde Mensch mitten unter uns. Exakt diese "Geste" entspricht dem Kern eines Sakramentes. Genauer gesagt "des" Sakramentes. Denn wenn Gott sich selbst schenkt, wenn er in Jesus zur Welt kommt, sprechen wir theologisch vom "Ursakrament". Das Wort Sakrament hat lateinische Wurzeln: "Heiliges Zeichen" oder die "Vermittlung von Heiligem" wären Wege, es in unserer Sprache zu verstehen.

 

Gott hat mit seiner Menschwerdung ein "heiliges Zeichen" gesetzt. Und genau das hat Folgen: Wenn wir an Jesus, den Gekreuzigten und Aufstandenen glauben, lebt er weiter - mitten unter uns. Er hat eine Gemeinschaft in seinem Geist gegründet, durch die sein Licht auch heute in der Welt widerspiegelnd sichtbar wird. Daher sprechen wir in der Theologie von der Kirche Jesu als Grundsakrament.

 

Alle weiteren Sakramente haben eingebettet in der lebendigen Gemeinschaft der Kirche ihren sinnvollen Platz. An den Knotenpunkten des Lebens, in Krisen unserer Biografie dürfen wir spürbar immer wieder erleben, dass der liebende Gott mit uns ist.

Da spielen dann Äußerlichkeiten keine wesentliche Rolle mehr. Eine ehrliche Umarmung drückt die dahinterstehende Liebe auch dann aus, wenn die/der Partner/in nicht im Sonntagsgewand vor einem steht. Die Liebe Gottes etwa in der Taufe wirkt auch dann, wenn das Fest ein stotternder, schlechtaussehender Priester mit dem Täufling feiert.

 

In all diesem sakramentalen Feiern drückt Gott durch Jesus im Heiligen seine Liebe, seine Vergebung, seine Zuwendung, seine Heilung, ja sein Mit-uns-Sein aus. Er drückt aus, was selbstverständlich auch ohne Zeichen da wäre, aber durch die "Heiligen Zeichen" – die Sakramente – spürbar gemacht und verstärkt wird.

In den Sakramenten können wir somit an den Schlüsselpunkten unseres Lebens die genau dort hinein gesagte Liebe Gottes feiern.

 

Sakramente bringen das Wesentliche auf den Punkt, und sind Feste des Lebens aus und mit Gott.

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Aktuelles

Gelöbniswallfahrt

am Sonntag, 6. Oktober 2019

 

Erntedanksammlung Le+O

Vom 7. -13. Oktober 2019

 

ERNTEDANKMESSE

am 13. Oktober 2019 um 9:30 Uhr

 

Flohmarkt

Samstag, 19. Oktober 2019

 

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Nachrichten aus der

Katholischen Kirche

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Wahl erfolgte am Mittwoch unter dem Vorsitz des Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation, Johannes Perkmann

Innsbrucker Bischof steuert zu "Styria"-Jubiläumsbuch Beitrag über unterschiedliche Modi des Glaubens bei - Zukünftig relevanter Glaube wird "mystischer und zugleich auch politischer" sein

"Der Sonntag" greift Themen, wie Umweltschutz, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Tierschutz oder Fleischkonsum auf - Linzer Moraltheologe Rosenberger appelliert weniger Fleisch zu essen - Verhaltensforscherin Goodall gibt Einblick über ihre bisherige Forschungsarbeit

Katholischer Familienverband befragt Parteien vor Wahl nach Position zu Karfreitag, arbeitsfreiem Sonntag, Unterstützung von Schwangeren in Not und den Themen Leihmutterschaft und Schöpfungsverantwortung

Viertes "Isnard-Frank-Kolloquium" mit internationalen Experten - Symposium widmet sich von 17. bis 19 Oktober Thema "Brückenbauer und Wegbereiter. Die Dominikaner an den Grenzen der katholischen Christenheit"

 

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