Sonntag 24. September 2017

Die Sonntagsmesse – Mittelpunkt unseres Gemeindelebens

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Inhalt:

Die Sakramente

 

Mit den Sakramenten und Gott verhält es sich so wie mit Liebenden und Liebesbeweisen.

 

Wer schon einmal die Erfahrung des Entstehens von Freundschaft, Liebe, Partnerschaft gemacht hat, weiß wie viel Freude und Halt von einer Beziehung ausgehen kann. Es gibt unheimlich viel Kraft, wenn man tief im Herzen weiß, dass man geliebt wird. Doch: Obwohl man von der Liebe des Partners weiß, tut es gut das auch manchmal zu hören, zu spüren, zu erleben.

 

Sehr ähnlich verhält es sich mit Gottes Zuwendung zu uns. Die Liebe zu den Menschen hat ihn dazu gebracht, uns sich selbst ganz zu schenken. Durch seinen Sohn kam er selbst zur Welt und wurde Mensch mitten unter uns. Exakt diese "Geste" entspricht dem Kern eines Sakramentes. Genauer gesagt "des" Sakramentes. Denn wenn Gott sich selbst schenkt, wenn er in Jesus zur Welt kommt, sprechen wir theologisch vom "Ursakrament". Das Wort Sakrament hat lateinische Wurzeln: "Heiliges Zeichen" oder die "Vermittlung von Heiligem" wären Wege, es in unserer Sprache zu verstehen.

 

Gott hat mit seiner Menschwerdung ein "heiliges Zeichen" gesetzt. Und genau das hat Folgen: Wenn wir an Jesus, den Gekreuzigten und Aufstandenen glauben, lebt er weiter - mitten unter uns. Er hat eine Gemeinschaft in seinem Geist gegründet, durch die sein Licht auch heute in der Welt widerspiegelnd sichtbar wird. Daher sprechen wir in der Theologie von der Kirche Jesu als Grundsakrament.

 

Alle weiteren Sakramente haben eingebettet in der lebendigen Gemeinschaft der Kirche ihren sinnvollen Platz. An den Knotenpunkten des Lebens, in Krisen unserer Biografie dürfen wir spürbar immer wieder erleben, dass der liebende Gott mit uns ist.

Da spielen dann Äußerlichkeiten keine wesentliche Rolle mehr. Eine ehrliche Umarmung drückt die dahinterstehende Liebe auch dann aus, wenn die/der Partner/in nicht im Sonntagsgewand vor einem steht. Die Liebe Gottes etwa in der Taufe wirkt auch dann, wenn das Fest ein stotternder, schlechtaussehender Priester mit dem Täufling feiert.

 

In all diesem sakramentalen Feiern drückt Gott durch Jesus im Heiligen seine Liebe, seine Vergebung, seine Zuwendung, seine Heilung, ja sein Mit-uns-Sein aus. Er drückt aus, was selbstverständlich auch ohne Zeichen da wäre, aber durch die "Heiligen Zeichen" – die Sakramente – spürbar gemacht und verstärkt wird.

In den Sakramenten können wir somit an den Schlüsselpunkten unseres Lebens die genau dort hinein gesagte Liebe Gottes feiern.

 

Sakramente bringen das Wesentliche auf den Punkt, und sind Feste des Lebens aus und mit Gott.

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Aktuelles

Unser Pfarrer Dechant Wolfgang Unterberger

ist (zusätzlich zu "Auferstehung Christi") neuer Pfarrer in "St. Josef"

 

Gelöbniswallfahrt

am Sonntag, 8. Oktober 2017

 

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Nachrichten aus der

Katholischen Kirche

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Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Wien war einer der Höhepunkte der heurigen "Schöpfungszeit"

Tiroler Tageszeitung: Ernennung durch Papst Franziskus und baldige Bestätigung durch den Ministerrat

Leitfaden wird derzeit an Universität Wien erarbeitet - Polak: Ziel ist es, "positive Narrative" zu entwickeln

Neue Website und neuer Online-Shop mit über 1.000 Produkten soll Lust auf Bibel machen

Projektstart für Weg, der in neun Tagesetappen die Wallfahrtsorte von Osttirol, Oberkärnten und Südtirol verbindet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://pfarre-auferstehung-christi.at/