Friday 22. November 2019

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Die Sonntagsmesse – Mittelpunkt unseres Gemeindelebens

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Inhalt:

Unser Pfarrprojekt 2019

Berufsausbildung für Mädchen in Ghana

 

Auf den Straßen der Großstadt Kumasi im Süden von Ghana leben tausende Kinder, vor allem Mädchen. Hunger und Ausweglosigkeit in ihren Heimatdörfern treiben sie in die Stadt – voller Hoffnung, dort ein besseres Leben zu finden. Doch in der Stadt angekommen beginnt der Überlebenskampf von Neuem. Eine Berufsausbildung schafft den Ausweg.

 

Hoffnung Großstadtunknown

Kumasi ist Anlaufstelle für viele Mädchen und Buben, die all ihre Hoffnung in das Leben in der Stadt setzen. Tausende Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 18 Jahren leben dort auf der Straße, viele von ihnen sind Mädchen.

Die Armut auf dem Land lässt Familien zerbrechen und führt dazu, dass immer jüngere Kinder auf eigene Faust in die Städte strömen. Zudem werden viele der Mädchen und Buben bereits in zweiter Generation auf der Straße geboren.

In der Stadt angekommen, müssen die Mädchen und Buben, um zu überleben, betteln gehen, Müll sammeln, beim Be- und Entladen von Fahrzeugen helfen, Waren zum Markt schleppen ... In die Schule geht keines der auf der Straße lebenden Kinder.

 

Weil sie Mädchen sind

Für Mädchen ist die Situation besonders schlimm. Von zuhause geflohen, weil die Armut ausweglos war, finden sie sich auf der Straße genau in dieser Situation wieder.

unknownUm zu überleben, sehen sich viele zur Prostitution gezwungen. Die Folgen reichen von ungewollten Schwangerschaften bis hin zur Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten.

Projektleiterin Olivia Umoh berichtet: „Die körperlichen und psychischen Belastungen sind enorm. Viele der auf der Straße lebenden und arbeitenden Mädchen sind großen Gefahren ausgesetzt. Diese Mädchen müssen so schnell wie möglich weg von der Straße – wir unterstützen und begleiten sie auf diesem Weg.“

Die deutsche Organisation Misereor (die Partnerorganisation des Entwicklungshilfeklubs) arbeitet bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit der lokalen Organisation Daughters of Charity of St. Vincent de Paul Street Children Project zusammen. Das gemeinsame Ziel: Kinder, insbesondere Mädchen, von der Straße zu holen und ihnen dabei zu helfen, Zukunftsperspektiven aufzubauen, die sie wieder Halt finden lassen.

 

Unermüdlicher Einsatz

Ein Team der Ordensschwestern ist täglich auf Straßen und Plätzen unterwegs, wo die Mädchen und Buben leben und arbeiten. Sie beraten die Straßenkinder und bringen sie zum Erstaufnahmezentrum. Dort können sich die vom Leben auf der Straße gezeichneten Kinder erholen und werden medizinisch versorgt und betreut.

Darüber hinaus leiten die Ordensschwestern zwei Kinderkrippen für Kleinkinder der auf der Straße lebenden und arbeitenden jungen Mütter sowie ein Ausbildungszentrum für ältere Mädchen, damit sich diese eine Zukunft abseits der Straße aufbauen können.

 

Ein unabhängiges Lebenunknown

Dieses Projekt möchte dazu beitragen, dass Mädchen, die bisher auf der Straße lebten, eine Berufsausbildung erhalten.

Im Ausbildungszentrum der Daughters of Charity finden die Mädchen einen Ort, um gemeinsam leben und lernen zu können. Sie können eine zweijährige Schneidereiausbildung oder einye Ausbildung zur Friseurin absolvieren.

Da die meisten der Mädchen zudem nie Lesen und Schreiben gelernt haben, wird dies in einem Grundkurs nachgeholt. Das angeeignete Wissen bildet für die Mädchen die Basis, um sich später selbständig machen und einen kleinen Laden eröffnen zu können oder um als Näherin oder Friseurin Arbeit zu finden.

 

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Durch den Abschluss der Ausbildung entsteht ein positiver Kreislauf.

Aus der Ausbildung wird ein Beruf,

aus dem Beruf ergibt sich ein regelmäßiges Einkommen,

aus dem Einkommen entsteht eine Zukunft für die Mädchen,

aus der Zukunft der Mädchen wird eine Zukunft für ihre Kinder.

 

Unser Beitragunknown

Wir möchten dazu beitragen, dass ehemalige Straßenkinder das nötige Rüstzeug für ein unabhängiges Leben abseits der Straße erhalten.

Die Ausbildungs- und Betreuungskosten für ein Mädchen belaufen sich auf 240,– Euro für die gesamte Ausbildungszeit von zwei Jahren. Geben wir durch unseren Beitrag Mädchen die Chance auf eine gute Zukunft!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dank Ihrer Bereitschaft zu helfen konnten wir

das Pfarrprojekt mit dem schönen Ergebnis von 3090,– Euro abschließen.

 

DANKE!

Kirche:
Siebenbrunnenfeldgasse 22-24
A-1050 Wien
Pfarrkanzlei:
Embelgasse 3, A-1050 Wien
Telefon: +43.1.544 29 19
E-Mail:
pfarre.ac-wien5@katholischekirche.at
Aktuelles

MARGARETNER ADVENT

am Samstag, 30. November 2019

 

Der Nikolaus kommt

Donnerstag, 5. Dezember 2019

 

Neuer Kirchenchor

Sänger und Sängerinnen willkommen!

 

Kochbuch der Gruppe Regenbogen

Pfarre St. Josef

 

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Nachrichten aus der

Katholischen Kirche

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Erzbischof Lackner überreicht Preis mit 11.000 Euro dotierten Preis am 27. November im Salzburger Bildungszentrum St. Virgil

Jugendrotkreuzmädchen aus Enns mit 160 Pilgern kommende Woche in Bethlehem

Aid Watch Report 2019: Fast jeder 5. Euro der Entwicklungshilfegelder bleibt in Österreich - Dachverband "AG Globale Verantwortung" will Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit

Hochkarätig besetztes IMABE-Jahressymposium in Wien mit 250 Teilnehmern widmet sich den "Grenzsituationen in Medizin und Pflege" - Experten: Mehr Mitgefühl und Demut in Medizin und Pflege nötig - Paradigmenwechsel weg von technikbetonter Medizin zu ganzheitlicher Sichtweise nötig

Vorsitzende Pernsteiner fordert wegen Anstieg von Frauenmorden funktions- und handlungsfähige Justiz - Ab 25. November Kampagne "16 Tage gegen Gewalt"

 

http://pfarre-auferstehung-christi.at/