Samstag 23. Juni 2018

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Inhalt:

Unser Pfarrprojekt 2018

Grundschulbildung für Flüchtlingskinder im Libanon

 

unknownTausende syrische Familien fliehen jährlich aus ihrer Heimat und suchen Schutz im Nachbarland Libanon. Dort angekommen, leben sie unter schwierigen Bedingungen. Mehr als die Hälfte aller Flüchtlingskinder geht nicht zur Schule. Ohne Bildung haben sie jedoch kaum Chancen für die Zukunft.

Die von den schrecklichen Ereignissen gezeichneten Kinder sollen endlich Zugang zu Bildung erhalten. Gezielter Unterricht und spezielle Sprachkurse sollen den Kindern die Möglichkeit eröffnen, Lesen und Schreiben zu lernen.  Um die Traumata der Flucht verarbeiten zu können, werden sie auch umfassend psychosozial betreut.

 

unknownAuf der Flucht

„Im Gegensatz zu Jordanien hat die libanesische Regierung keine Flüchtlingslager für SyrerInnen errichtet. Die meisten Flüchtlinge leben in städtischen Gebieten daher unter schlimmen Bedingungen: Sie suchen Schutz in Häuserruinen oder in überfüllten palästinensischen Flüchtlingslagern. Wer noch ein bisschen Geld übrig hat, lebt in Garagen, leeren Fabrikshallen oder Rohbauten und zahlt dort oft horrende Mieten. Die Kinder leiden am meisten. Ohne Bildung haben sie kaum Chancen, diesem Teufelskreis je zu entfliehen“, berichtet der Projektleiter Michel Constantin.

 

Die Grenzen der Belastbarkeit

Aufgrund seiner geografischen Lage war der Libanon häufig von Konflikten im Mittleren Osten betroffen und blickt auf eine jahrzehntelange prekäre Flüchtlingssituation zurück. Seit Beginn des Syrienkriegs im Jahr 2011 steht der Libanon erneut vor immensen Herausforderungen. Kein Land hat in Relation zur eigenen Bevölkerung so viele syrische Flüchtlinge aufgenommen wie der Libanon. Etwa 1,3 Millionen SyrerInnen waren zu Beginn des Jahrs 2016 amtlich erfasst. Schätzungen zur Folge sind mindestens 500.000 Flüchtlinge nicht registriert. Die große Aufnahmebereitschaft, vor allem der zivilen Bevölkerung, stößt nach mehr als fünf Jahren an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

 

unknownBildung als Wegbereiter

Für die Kinder der Flüchtlingsfamilien ist die Lage besonders schlimm. Viele müssen mithelfen, um das Überleben der Familie zu sichern. Sie arbeiten in Werkstätten, in kleinen Läden, als Hausangestellte oder sammeln Müll. Schätzungsweise geht mehr als die Hälfte der Kinder nicht zur Schule und hat seit Jahren kein Klassenzimmer mehr von innen gesehen. Das libanesische Schulsystem ist mit dem Zustrom an Flüchtlingskindern hoffnungslos überlastet.

unknownGenau hier setzt die Organisation CNEWA (Catholic Near East Welfare Association) an. Damit geflohene Kinder nicht ihr Leben lang Analphabeten bleiben müssen, ermöglicht CNEWA, gemeinsam mit fünf lokalen Initiativen, jährlich insgesamt über 1.650 syrischen Flüchtlingskindern den Zugang zu Bildung in Beirut, in Achkout (Mt. Lebanon) und in Deir el Ahmar (Bekaa Ebene). Syrische Flüchtlingskinder im Alter von vier bis 14 Jahren lernen Lesen, Schreiben und Rechnen und erhalten  spezielle  Sprachkurse  in  Englisch, Französisch oder der Amtssprache Arabisch. Der dreistündige Unterricht findet täglich entweder abends oder vormittags in diversen Sozialzentren statt, so haben die Kin-der nach wie vor Zeit, zum Familieneinkommen beizutragen. Um auch außerhalb der Unterrichtszeiten lernen zu können, werden die Kinder mit Schulbüchern ausgestattet.

Bildung ist der einzige Wegbereiter, um der Armutsspirale entkommen und einen Beruf mit Perspektiven erlernen zu können.

Um das Erlebte und die Traumata der Flucht verarbeiten zu können, bietet CNEWA den Kindern darüber hinaus psychosoziale Betreuung in den Sozialzentren an. Dies ist besonders wichtig, um die Ängste einer unsicheren Zukunft bewältigen zu können. Viele der MitarbeiterInnen sind selbst Flüchtlinge und finden daher einen guten Zugang zu den Kindern, welche schnell Vertrauen zu ihnen aufbauen.

 

Unser Beitrag

Wir wollen über den Entwicklungshilfeklub diese Initiative unterstützen. Mit einem Betrag von 240,– Euro kann ein Flüchtlingskind ein Jahr lang unterrichtet und psychosozial betreut werden.

Geben wir möglichst vielen Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft!

 

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Aktuelles

8. Dekanatsreise: Inseln der Ostsee

04. - 11. September 2018

 

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Nachrichten aus der

Katholischen Kirche

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Auch Bischof Wilhelm ist einer der Begleiter auf Reise durch die Zeit

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"Europa mit mehr als 500 Millionen Menschen macht so einen Wirbel wegen zwei Millionen Flüchtlingen"

Chalupka bei Gottesdienst in Wien feierlich von Leitungsamt entpflichtet - Er stand evangelischem Hilfswerk 24 Jahre lang vor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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