Sunday 21. July 2019

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Inhalt:

Unser Pfarrprojekt 2011

Hilfe für "Sveti Konstantin"

 

 

Unterstützung für Sozialzentrum in Sofia, Bulgarien

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Im Herbst 2008 ist Pater Markus Inama
von Innsbruck nach Sofia übersiedelt.
Mit einem Team aus österreichischen
Volontären und bulgarischen Sozial-
arbeitern hat der Jesuit dort das
Sozialzentrum Sveti Konstantin (Heiliger
Konstantin) für obdachlose Jugendliche
aufgebaut und führt damit die Idee der
CONCORDIA-Hilfsprojekte von Pater
Georg Sporschill nach Rumänien und Moldawien in ein drittes Balkanland.

 

Neben der Versorgung mit dem Notwendigsten – Unterkunft, Kleidung, medizinische Betreuung und Verpflegung – ist es vor allem die Verarbeitung der individuellen Schicksale, bei der er und die zehn bulgarischen Sozialarbeiter Hilfe leisten. Über 80 Kinder und Jugendliche sind es inzwischen, die im Haus in Sofia leben, der überwiegende Teil Burschen über 18 Jahren, „weil es für die praktisch gar keine Einrichtungen gibt“. Für sie versucht man eine Lehr- oder Arbeitsstelle zu finden, zum Teil über Kooperationen mit österreichischen Firmen in Sofia. Anfangs sind es aber vor allem die Grundregeln des sozialen Zusammenlebens, die die Jugendlichen lernen müssen. „Von ihrem Leben auf der Straße sind sie gewohnt, immer auf der Hut zu sein, ihren spärlichen Besitz bis aufs Blut zu verteidigen. Da hat keiner gelernt zu teilen“, erzählt Markus Inama.

 

Viele der Jugendlichen haben von Kindheit an gebettelt. Die Tatsache, dass das Betteln leichter geht, wenn die Jugendlichen bemitleidenswert aussehen, erzeugt eine gefährliche Dynamik. Schlecht gekleidet und schmutzig sein ist bei diesem „Handwerk“ ein Vorteil. Dann sind es nur kleine Schritte zum krank werden, sich selber Wunden zufügen, Lack schnüffeln und Drogen konsumieren.

„Wir geben den Kindern und Jugendlichen einerseits Schutz, Nahrung und Unterstützung“, sagt Markus Inama, „andererseits ist es uns auch sehr wichtig, sie dazu zu motivieren, selbst aktiv zu werden, um ihr Leben später eigenständig in die Hand nehmen zu können.“

 

So ist z. B. im Sozialzentrum eine Kerzengießerei und eine Töpferei eingerichtet worden. Gerade jene Jugendlichen, die gehandicapt sind und kaum eine Chance haben, eine Arbeit zu finden, haben in den Werkstätten die Möglichkeit, ihre kreativen Fähigkeiten zu schulen und unter Anleitung von Fachpersonal etwas Schönes zu schaffen.

Weiters wurde im Sommer 2010 ein Friseurlokal angemietet und gemeinsam mit den Jugendlichen renoviert. Jeweils drei Jugendliche werden im Frisiersalon „Violetka“ (Veilchen) von einer Meisterin ausgebildet und erhalten nach vier Monaten ein Zertifikat.

 

Das Sozialzentrum selbst unknown
ist hell und bunt, im Hof
gibt es viel Grün, einen Phantasiegarten und viele Sportmöglichkeiten. All
das soll den Jugendlichen zeigen, dass sie willkommen und wertvoll sind. Manche der Kinder und Jugendlichen haben
im Sveti Konstantin zum ersten Mal in ihrem Leben einen legalen Wohnsitz, regelmäßige Mahlzeiten und eine Waschmöglichkeit.
Es entsteht ein Raum, um manches nachzuholen, wofür in ihrer Vergangenheit kein Platz war: in die Schule zu gehen, eine Ausbildung zu machen oder einen Beruf zu erlernen.

 

In einem Brief an unsere Pfarre schreibt Markus Imana: „Unser Haus ist inzwischen voll. Das heißt es wohnen 12 Kinder im dritten Stock und 48 Jugendliche in den Wohngemeinschaften im zweiten Stock und 24 Jugendliche im Notquartier. Darüber hinaus besuchen unsere Sozialarbeiter beim „Streetworken“ wöchentlich Kinder und Jugendliche in Abbruchhäusern und Familien in den Ghettos. Wir versorgen die Kinder mit Kleidern und laden sie zu uns ins Sveti Konstantin in den Offenen Bereich ein. Zweimal in der Woche kommen bis zu 30 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu uns, die sich bei uns waschen können und ein warmes Abendessen bekommen. Das Haus ist zwar neu, aber die Sanitäranlagen im ersten Stock sind nicht für diesen Andrang an Leuten konzipiert worden. Deshalb planen wir einen Umbau der Bäder im ersten Stock.“

 

Bei diesem Ausbau der sanitären Einrichtungen im Zentrum wollen wir Pater Inama unterstützen. Mit Ihrer Hilfe wollen wir versuchen, in diesem Arbeitsjahr 2500,– Euro aufzubringen.

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Es ist geschafft!

Wir konnten Ende Juni 2011  € 2500,– nach Bulgarien überweisen.

Vielen Dank an alle, die durch Spenden beim Mittagessen, bei der Fastensuppe, durch Daueraufträge oder Spenden in der Kirche dazu beigetragen haben!

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