Sunday 16. June 2019

Unsere Kirche – eine Oase der Stille

Unser Pfarrcafe – Treffpunkt am Sonntagvormittag

Inhalt:

Unsere Pfarreise nach Sachsen

 

unknownAm Montag der letzten Septemberwoche brachen bei herrlichem Spätsom­mer- Wetter 17 Mitglieder aus den Pfarren Auferstehung Christi, St. Florian, St. Elisabeth und St. Thekla um 7:00 Uhr morgens vom Busparkplatz der Fa. Gärtner-Reisen bei den Gasometern zur Reise nach Dresden und in die Oberlausitz auf.

 

Die Reise wurde von unserer Pastoralhelferin Michaela Spies auf Anregung unserer Pfarrmitglieder Ilona Ernst und Heidemarie Pernfuß organisiert. Michi ist in Ebersbach/ Oberlausitz aufgewachsen und kennt die Gegend sehr gut. Das ist uns während der Reise sehr zugute gekommen!

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Die Hinreise im sehr bequemen Bus führte uns am Vormittag über Mikulov (dem Startpunkt unserer heurigen Pfarrwallfahrt) und Brünn nach Prag. Dort hatten wir dreieinhalb Stunden Aufenthalt und konnten diese wunderbare Stadt kurz erkunden. Pünktlich um 15:00 Uhr gings weiter, und wir erreichten unser Ziel, das Mercure Hotel Elbpromenade in Dresden, um 17:30 Uhr.

 

Der Dienstag begann mit einer Fahrt nach Bautzen.

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Ein Fremdenführer empfing uns, und wir besichtigten zu

Fuß diese gut erhaltene, historische Stadt. Beson­ders beeindruckend war der Simultandom St. Petri. Der Dom wird seit der Re­formation 1524 von der Katholischen und der Evangelischen Kirche gemeinsam genutzt. Der „katholische Teil“, welcher zur Kathedrale geweiht ist, ist nun 2. Bischofssitz , da 1980 der Bischofssitz von Bautzen nach Dresden verlegt wurde.

Am Nachmittag besichtigten wir die Gedenkstätte Bautzen II, ein ehemaliges berüchtigtes Stasi- Gefängnis aus der DDR- Zeit, das die fürchterlichen Zustän­de in der DDR auch heute noch erahnen lässt!unknown

Den Abschluss des Tages bildete die Besichtigung des Zisterzienserinnen Klos­ters St. Marienstern. Es ist schön restauriert und wird von etwa 20 Schwestern bewohnt. Nach einem sehr guten Abendessen im Klosterstübel kamen wir am späten Abend im Hotel an.

 

Als wir am Mittwoch Morgen zur Dresden- Rundfahrt (mit Fremdenführer) auf­brachen, war es

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neblig. Trotzdem bekamen wir einen Überblick über Bauwerke, Geschichte und Kultur von Sachsens Hauptstadt. Zum Abschluss der Führung lauschten wir dem Glockenspiel im Zwinger, das aus Meißener Porzellan gefer­tigt ist. Gemeinsam mit den Eltern und einem Onkel Michis, einem Jesuitenpa­ter, feierten wir um 12:30 Uhr einen unknownGottesdienst in der Hofkirche.

Der Nebel hatte sich aufgelöst und die Sonne schien wieder vom wolkenlosen Him­mel. Den Rest des Tages verbrachten wir nach eigenem Gutdünken in Dresden und konnten die vielen, nach der großflächigen Zerstörung am 13. und 14.Fe­ber 1945 wiederhergestellten Prachtbauten bewundern.

Manche Mitreisende erklommen den Turm des Rathauses oder die Kuppel der Frauenkirche und be­staunten die Stadt von oben, unknownbesichtigten die Semperoper oder das berühmte Grüne Gewölbe mit der einmaligen Pretiosensammlung, nahmen an einer An­dacht mit Orgelkonzert und Führung in der wieder aufgebauten Frauenkirche teil, genossen die guten Lokale, und ließen am Abend müde, aber voll von tol­len Eindrücken im Hotel bei einem Glas Bier den herrlichen Tag ausklingen.

 

Das Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz) war Ziel des nächsten Tagunknownes. Es herrschte wieder „Kaiserwetter“! Wir wanderten auf Wegen und Brücken über die schroffen Felsformationen der Bastei und genossen den herrlichen Blick auf die Landschaft und das Tal der Elbe.

Nach kurzer Fahrt gings (mit dem Aufzug!) auf die Festung Königstein.

Eine Führung brachte uns dieses einzigartige Beispiel europäischer Festungs­baukunst näher. Über 750 Jahre Geschichte haben diese unknownWehranlage zu einem eindrucksvollen Ensemble von Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts werden lassen.

Nach der Führung hatten wir noch Zeit, die Festung Königstein auf eigene Faust zu erkun­den, bevor wir um 16:10 mit dem Bus zurück in Richtung Dresden fuhren, wo wir in Pillnitz/ Elbe einen historischen Raddampfer bestiegen, auf dem wir das unknownAbendessen bekamen. Dresden erreichten wir bei Sonnenuntergang, der uns die Stadt zum Abschied nochmals herrlich beleuchtete.

 

Leider war unser Aufenthalt in Dresden schon zu Ende und wir verließen das Hotel um 07:30 Uhr. Auf der Fahrt nach Zittau, wo wir die beeindruckenden Fas­tentücher aus dem 15. und 16. Jhdt. besichtigten, hielten wir in Michis Heimat­ort Ebersbach. Dort konnten wir den Spreeborn (eine Quelle des Flusses Spree) und schön renovierte unknownUmgebindehäuser (eine für die Oberlausitz typische Bauwei­se) besichtigen. Zum Abschied gaben uns Michis Eltern frische Pfannkuchen (Krapfen) mit auf die Reise, die wir im Bus auf der Autobahn zum Kaffee ge­nossen.

 

Durch einen großen Verkehrsstau auf der Autobahn vor Brünn bedingt mussten wir noch eine Pause auf einer Autobahnraststätte einlegen, bevor wir müde, aber voll von Eindrücken zu Hause ankamen.

 

Unser besonderer Dank gilt Michi Spies für die Vorbereitung der Reise, der An­dachten und die musikalische Begleitung. Alle Mitreisenden waren sich einig:

 

Es war wunderschön! Und: Michi, bitte organisiere nächstes Jahr wieder eine Reise in die „Neuen Bundesländer“!


Hier gehts zu einer umfangreichen Bildergalerie!

 

K. Richter

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